In 7 Schritten zum perfekten Broker

Ohne Broker kannst du nicht traden. Broker gibt es jede Menge. Doch bei der Auswahl des für dich richtigen Brokers solltest du einige wichtige Dinge beachten.

Alle Informationen solltest du auf der Website des Brokers finden. Seriöse Broker haben auch nichts zu verbergen. Findest du die gewünschten Infos nicht, ist schonmal auf alle Fälle Vorsicht angesagt.

 

1 Sitz des Brokers / Regulierung

Broker gibt es auf der ganzen Welt. Ob es jetzt ratsam und sinnvoll wäre z.B. zu einen Broker z.B. in Russland zu gehen, nur weil die Konditionen auf der Website so gut aussehen, sei mal dahin gestellt.

Besonders gut und streng reguliert sind Firmen mit Sitz in Deutschland und England.
Idealerweise wählst du so einen Broker.

 

2 . Die Website des Brokers / Support

Die Website ist meist das erste was du siehst. Ist alles übersichtlich und verständlich? Ist die Website auf deutsch aufrufbar? Ist wirklich alles auf deutsch oder nur die Startseite?

Kundenbetreuung und deutscher Support
Gibt es einen Support in deutscher Sprache? Wenn ja, ruf doch einfach mal an oder schreib eine Mail auf deutsch. Bekommst du schnell und kompetent eine Antwort, dann ist das ein dicker Pluspunkt.

 

3. Einlagensicherheit / Schutz der Kundengelder

Was passiert bei einer Pleite des Brokers? (ja, sowas kommt vor)
Ist dein Geld geschützt? Informationen dazu sollten leicht auf der Website des Brokers zu finden sein. In Deutschland sind Einlagen bis 20.000 Euro geschützt. In England sind es 56.000 Pfund.

Trennung von Kundengeldern

Selbstverständlich sollten die Gelder der Kunden vom Geld des Brokers auf getrennten Konten verwahrt werden. So wird sichergestellt, dass im Falle einer Insolvenz des Brokers, das Kapital der Kunden nicht in die Insolvenzmasse fließt und somit verloren wäre.

Tipp: Es spricht auch nichts dagegen, sein Geld auf mehrere Broker zu verteilen.

 

4. Die Produktpalette

Welche Produkte bietet der Broker zum Traden an? Da gibt es große Unterschiede.
Möglicherweise ist dein Wunschprodukt bei deinem Broker nicht, oder nur zu ungünstigen Konditionen dabei.

 

5. Handelskonditionen und Gebühren

Auch der Broker muß Geld vedienen. Das passiert durch Gebühren. Die Gebühren finden sich zum Teil in den Spreads.
Ein Vergleich der Spreads ist daher ratsam.

Manche Broker sind auch sehr erfinderisch, was Gebühren angeht. Schau deshalb unbedingt mal in die AGBs der Broker. Gern werden dort zusätzliche Gebühren aufgelistet, die dann sehr überraschend auf dich zukommen können.

Das können Einzahlungs- und Auszahlungsgebühren sein. Aber manche verlangen auch „Inaktivitätsgebühren“ wenn du z.B. mal eine Tradingpause von einigen Monaten machst.

 

6. Tradingplattform / Handelsplattform

Welche Tradingplattformen bietet der Broker an? Nicht jeder Broker hat z.B. den Metatrader im Programm. Manche der brokereigenen Tradingplattformen bieten nur sehr eingeschränkte Funktionen.

 

7. Unterstützung und Weiterbildung

Bietet der Broker Weiterbildung für dich an? Das können Webinare, Seminare sein. Vielleicht auch Livetradings.

Manche Broker haben auch Extra-Tools z.B. für den Metatrader, die sonst nicht frei verfügbart sind.

 

 

Extratipp: Bietet der Broker ein kostenloses Demokonto an, mit dem du vorab und ohne Verplichtung alles testen kannst? Dann solltest du das unbedingt nutzen. Auch wenn z.B. die Ausführungskurse auf einem Demokonto manchmal etwaa anders sein können, wie in einem Livekonto, so hast du trotzdem schonmal einen guten Einblick.